| 1350 | Herrensitz eines Johannes Porzcik de Godiswicz |
| 1390 | Reinhold von Gaschwitz ist Lehnsherr einer Wasserburg Gaschwitz |
| 15. Jh. | Besitz der Herren von Pflugk |
| 1522 | Herzog Georg der Bärtige belehnt Nickel von Erdmannsdorf |
| 16. Jh. | Entstehung einer Renaissanceanlage |
| 1616 | Jobst Brand von Lindau |
| 1694 | Volkmar Friedrich von Zehmen |
| 1702 | Volkmar Friedrich von Zehmen verkauft Gaschwitz an Georg Friedrich von Hopfgarten |
| 1705 | Errichtung des alten Herrenhauses als Fachwerkbau |
| 1716 | Georg Friedrich von Hopfgarten verkauft das Rittergut an den Leipziger Juristen Benjamin Magen |
| um 1725 | Errichtung der Torhäuser und Orangerie |
| Mitte 18. Jh. | Errichtung eines neuen Herrenhauses; Garten im französischen Stil mit Parterres, Schmuckbeeten, Treppen und Skulpturen |
| 1749 | Rahel Sophia von Bose, geb. Magen |
| 1759 | Modernisierung des alten Herrenhauses durch Rahel von Bose; Aufsetzen des Dachreiters mit Uhr |
| 1761 | Familie von Leyser; danach Emilia Caroline Aster, geb. Edle von Leyser |
| 1834 | Dr. Christian Gottlob Eduard Friderici |
| 1876 | Im Rahmen der Pleißeverlegung und -begradigung Zuschütten von Teichen, die das Gut umgaben |
| 1900 | Else Plantier geb. Friderici |
| 1905 | Else Plantier bezieht das durch Peter Dybwad errichtete neue Herrenhauses |
| 1908 | Errichtung des Schafstalles |
| 1925 | Verkauf des Rittergutes zur geplanten Ausbeutung von Braunkohlevorkommen an die Aktiengesellschaft Sächsische Werke; Gutsbetrieb läuft unter einem Verwalter weiter |
| 1945 | Umwandlung des Gutes in ein Volkseigenes Gut; Einquartierung von Umsiedlern im Herrenhaus |
| 1947 | Einrichtung einer Schule im neuen Herrenhaus; Änderung der Raumgliederung und Verlegung des Eingangs |
| 1972 | Abbruch mehrerer Wirtschaftsgebäude um das Gutsverwalterhaus; Nutzung des Gutshofes durch den VEB Technische Gebäudeausrüstungen |
| 1985 | Bau eines freistehenden Schornsteins unmittelbar vor der Westfassade des neuen Herrenhauses |
| nach 1990 | mehrere Gebäude werden an private Nutzer veräußert; Leerstand der Orangerie und Torhaus Süd |
| 2000 | Stadt Markkleeberg erwirbt den gesamten Gutsbereich |
| 2010-12 | Restaurierung des nördlichen Torhauses der Orangerie |